Meine Tipps für die Foto-Ausrüstung unterwegs

Meine Tipps für die Foto-Ausrüstung unterwegs

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Melanie und Thomas von reisen-fotografie.de haben eine Blogparade rund ums Thema Fotografie auf Reisen gestartet und ich bin gern mit dabei. Ich verrate Dir heute meine Tipps für eine Foto-Ausrüstung für unterwegs.

Über die Vor- und Nachteile einer Systemkamera und einer kleinen Kompaktkamera habe ich ja schon ausführlich erzählt, daher findest Du hier nur eine kurze Zusammenfassung. Darüber hinaus gibt es heute ergänzende Tipps für Dich, was ich sonst noch so an Foto-Ausrüstung mitnehme, wenn ich unterwegs bin.

1. Systemkamera

Ich reise seit Herbst 2014 mit der Panasonic G6 und dem 14-140er Objektiv* , das etwa einem Zoom von 28-280 entspricht. Ihre erste Feuertaufe hatte sie in Nepal und ich war schon recht zufrieden mit ihr.
Der auf die Augen einstellbare Sucher war für mich ein Segen und auch der ausklappbare Monitor hat sich für Selfies mehr als bewährt.
Überhaupt war der Sucher genial, denn nur mit Monitor als Sucher hätte ich wegen der Sonneneinstrahlung oft nichts gesehen.

Ein großes Plus ist auch die WiFi-Funktion, mit der ich Bilder aufs Handy schicken und dann bei Instagram hochladen konnte. Kein Kartenlesegerät, kein Laptop nötig, perfekt, um schnell tolle Eindrücke mit Dir zu teilen.

Ein Knackpunkt war die Fokussierung, denn manchmal wusste der Autofokus nicht so recht, auf was er fokussieren soll. Nicht immer hatte ich die Zeit, den Autofokus auf eine andere Methode umzustellen, das war manchmal etwas ärgerlich. Aber den Ärger hatte ich teilweise mit der digitalen Spiegelreflex auch, von daher war dieser Punkt letztendlich neutral.

Ein Manko war auch die fehlende Makroeinstellung. Da habe ich nun die Option, ein zweites Objektiv zu kaufen oder Zwischenringe. Ich werde es wohl erst einmal mit den Zwischenringen ausprobieren, denn wenn ich unterwegs bin, habe ich nicht wirklich Lust, ein weiteres Objektiv mitzuschleppen.

Ein weiteres Minus, das ich aber schon kannte, ist die Speicherzeit nach dem Auslösen, die mir manchmal wie eine kleine Ewigkeit vorkam. Selbst mit einer schnellen Speicherkarte wie der SanDisk mit 16GB und 80MB/Sec* gab es für mein Empfinden keine große Verbesserung.

Aber unter´m Strich war ich wirklich happy.

2. Kompaktkamera

Die kleine Panasonic DCM-TZ25* konnte immerhin das Manko mit der Makroeinstellmöglichkeit ausgleichen, denn sie hat diese Funktion. Und immer dabei, passt auch in die Hosentasche. Nur mit ihr allein wäre es nichts für mich gewesen, da fehlen mir die Einstellmöglichkeiten und auch die Optik ist im Vergleich schwächer, aber in Kombi mit der Systemkamera für mich unterwegs ein optimales Duo.

kamera_komplett

3. Stativ

Heuer hatte ich das erste Mal ein Stativ* dabei. Ich habe es für wenig Geld mal zum Test gekauft und hält auch die Systemkamera. Für Abendaufnahmen und Selfies mit etwas mehr Abstand richtig gut und mein Tipp, wenn Du kein großes Stativ mitschleppen willst. Es wiegt kaum etwas und Du kannst damit meiner Meinung nach eigentlich nichts falsch machen.

4. Tasche

In der Vergangenheit hatte ich immer einen Kamerarucksack, weil ich ja auch bei der Spiegelreflex immer einige Objektive und ganz früher auch noch einen externen Blitz mitgeschleppt habe. Aus Gewichtsgründen habe ich auf die Systemkamera umgestellt und damit hat sich auch das Thema Fotorucksack für mich erledigt. Ich hatte nur eine einfache Kameratasche dabei, die etwas größer war als die Kamera selbst und noch Platz für einen Ersatzakku hatte. Das alles in den Daypack oder in eine Umhängetasche und los ging´s.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Eine normale Tasche oder ein Rucksack sind nicht so auffällig. Die Kamera ist mit der kleinen Tasche dennoch gut geschützt und Du hast mehr Platz für Wasserflasche und den Kleinkram, den Du dabei hast.
Für mich hat sich das System bewährt und wird daher beibehalten.

5. Ladegerät und Ersatzakkus

Über Ladegeräte muss ich nichts sagen, das versteht sich von selbst.
Ich hatte in Nepal für die Kompaktkamera einen Ersatzakku dabei und für die große Kamera 4 Ersatzakkus. Mir haben die Berichte über die Stromausfälle in Nepal etwas Angst gemacht und für mich wäre es der Horror gewesen, dann ohne geladenen Akku irgendwo zu stehen. Aber meine Erfahrung war dann letztendlich die, dass es nur ein oder zwei Ersatzakkus auch getan hätten, denn so schlimm war es mit den Stromausfällen dann doch nicht. Ich hatte Original und Nachbau mit und ganz ehrlich, einen Unterschied in der Laufzeit habe ich nicht wirklich feststellen können.
Wenn Du aber eine Tour durch die Wüste machst, wo es definitiv tagelang keine Möglichkeit zum Aufladen gibt, dann nimm in jedem Fall mehr Ersatzakkus mit.

6. Speicherkarten

Ganz klar, irgendwo müssen die Bilder ja gespeichert werden und dann nimm lieber eine mehr mit als eine weniger, vor allem, wenn Du auch kurze Videos aufnehmen willst. Nimm lieber 2 oder 3 kleinere mit als eine mit viel Speicher, denn wenn eine Karte kaputt ist oder verloren geht, hast Du immer noch Ersatz dabei. Mit den SanDisk SDHC Extreme Plus* habe ich immer gute Erfahrungen gemacht, da war noch nie eine kaputt.
Mittlerweile gibt es die Speicherkarten auch überall zu kaufen, aber ich mag nicht dafür meine Zeit verschwenden und dann können diese auch von zweifelhafter Herkunft und Qualität sein. Lieber investiere ich ein paar Euro mehr hier in Deutschland und bin dann auf der sicheren Seite.

asus

7. Asus Transformer

Das Asus Transformer* fällt in die Kategorie „zusätzliches „Equipment“, denn nötig ist es nicht, um Bilder zu machen. Ich habe es zusätzlich zum Schreiben als externe Festplatte genutzt. Jeden Abend wurden die Bilder darauf geladen und auch schon aussortiert, so dass ich mir dann Zuhause einiges an Zeit für das Ausmisten der Bilder gespart habe.
Um die Bilder auf´s Tablet zu bekommen, hatte ich einen Kartenleser dabei, denn für Windows 8 gibt es noch keine Panasonic App, mit der ich über WiFi die Bilder hätte überspielen können. So eine App gibt es bis jetzt (Dezember 2014) nur für iOS und Android. Aber auch so hätte es sicher ewig gedauert und daher war der Kartenleser* in jedem Fall die bessere Lösung.
Mit einem Bildbearbeitungsprogramm konnte ich auch schon einige Bilder dann verkleinern und zurechtschneiden, bevor ich sie dann bei facebook & Co. hochgeladen habe.

Soweit also meine Foto-Ausrüstung. Mit was bist Du unterwegs? Was hast Du alles mit dabei, wenn Du unterwegs bist? Schreib es unten in den Kommentar, ich bin gespannt!
Bevor ich es vergesse, denke daran, dass Deine Grenzen nur im Kopf existieren.
 

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11 Kommentare



  1. Moin,

    eine Frage noch, reichst Du noch ein Bild für den Fotowettbewerb ein? Wenn ja, dann sende das doch einfach an die Mailadresse, die in der Blogparade bei mir steht.

    Oder hattest Du schon eines gesendet und ich habe es übersehen?

    LG Thomas

    1. Hi Thomas,

      nein, hatte ich noch nicht, ich kann mich nur nicht entscheiden 😉 Aber jetzt bin ich durch und Du bekommst das Bild heute noch.

      LG
      Ivana


  2. Hi Ivana,

    danke für die tolle Zusammenstellung.
    Ja, das schleppt man auf Reisen immer ordentlich Equipment mit sich rum…
    Wobei: die beste Kamera, ist die, die man dabei hat…

    Und man sollte wirklich nie, nie, nie zu wenig Speicherkarten bei sich haben. Da bringt dann auch eine 5000-Euro-Kamera nix, wenn die Bilder nicht gesichert werden können… 🙂

    Viele Grüße,
    Pascal

    1. Hi Pascal,

      Stimmt, das mit der Kamera kann ich zu 100% unterschreiben. Besser eine Handy-Kamera als gar nichts und ja, lieber eine Speicherkarte zu viel als zu wenig. Und auf jeden Fall immmer immer immer einen aufgeladenen Ersatz-Akku dabei haben!

      Liebe Grüße,
      Ivana

  3. Moin Ivana,

    Danke für Deinen tollen Beitrag zu unserer Blogparade. Reichst Du auch noch ein Bild für den Fotowettbewerb ein?

    Deine Ausrüstung ist wirklich ordentlich und Du bist nun schon die dritte oder vierte in der Parade, welche auf Systemkamera umgestiegen ist. Ich selber gehöre ja auch dazu, mit meiner Sony Alpha 6000 und habe es bis jetzt keine Sekunde bereut.

    EIne kleine Kompaktkamera nehme ich nicht mehr mit, wir hatten früher auch eine Panasonic. Da, wo ich die früher eingesetzt habe, nehme ich heute mein iPhone. Das macht so wunderbare Bilder, das reicht mir dann.

    Akkus habe ich inzwischen 7 Stück angeschaft, für die Sony. Denn das ist der einzige Nachteil zur DLSR, die Kamera „frisst“ Akkus. Zwei an einem Tag sind keine Seltenheit. Und wenn wir dann mit dem Wohnmobil unterwegs sind, haben wir oft 2-3 Tage nur 12 Volt zur Verfügung. Ich habe dafür auch ein Ladegerät, aber die Ladezeit ist dann natürlich unterirdisch.

    LG Thomas

    1. Hallo Thomas,

      der Smartphone-Kamera traue ich nicht so ganz und nach dem Software-Update finde ich ein paar Einstellungen nicht mehr… Mit der kleinen Kompakten habe ich das Problem nicht, die ist immer mit und der Akku hält besser als der vom Handy ;-). Das Akku-Problem habe ich auch mit beiden Panasonics, ohne Zweit-Akku gehe ich nicht los.
      Das Foto für den Wettbewerb kommt noch, ich muss mich nur noch entscheiden 😉
      Liebe Grüße,
      Ivana

  4. Ich habe mich auch vor einiger Zeit für das mFT-Sytem entschieden (allerdings Olympus) und habe es noch nicht bereut. Ab und zu nehme ich im Keller meine alte DSLR (Sony A700) in die Hand und wundere mich, was ich früher so rumgeschleppt habe. Das Makro-Problem steht bei mir auch noch an. Derzeit verwende ich ein altes 28mm-Objektiv mit Retroadapter.
    LG Bernhard

    1. Hallo Bernhard,

      ja, ist schon irre, was man so mit sich herumgeschleppt hat oder? Und zu meinen analogen Zeiten war es sogar noch mehr, von den Filmrollen rede ich erst gar nicht…
      Mal sehen, was ich mir als Lösung überlege, aber im Moment tendiere ich zu den Zwischenringen.

      LG
      Ivana

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