Episode 6: Interview mit Vivien zum Thema Sicherheit auf Reisen


In der heutigen Episode plaudere ich mit Vivien von www.mango-verde.com/i über das Thema Sicherheit.

Wir reden darüber, was Du tun kannst, um sicher zu reisen.

Vivien unterstützt Frauen dabei, im Vorfeld genügend Wissen und Selbstsicherheit aufzubauen, um erst gar nicht in gefährliche Situationen zu kommen. Aber für den Fall des Falles zeigt sie dann doch Techniken, wie frau sich verteidigen kann.

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6 Kommentare

  1. Oh tut mir Leid, dass das jetzt so lang geworden ist.
    Aber ich wollte nochmal auf das Reisen eingehen… Ich halte überhaupt Nichts davon, sich nur sichere Länder auszuwählen, ich würde auch in risikoreichere Gebiete fahren, wenn ich mích vorher gut informiere und unbedingt dahin wollte. Passieren kann überall was. Freiheit bedeutet für mich, mich dort aufzuhalten, wo ich möchte. Freiheit bringt jedoch auch Verantwortung mit sich. Verantwortung für sein eigenes Leben. Man sollte sich unbedingt bewusst sein, welches Risiko man eingeht.

    Liebe Grüße, Anja

    1. Author

      Hallo Anja,

      das sehe ich genauso. Wenn man sich mal die Reisewarnungen vom Auswärtigen Amt anschaut, dann gibt es ja auch ohnehin kaum ein/kein Land, das sicher ist. Und da sollen wir uns vom Reisen abhalten lassen? No way!

      Liebe Grüße,
      Ivana

  2. Hallo Ivana,
    Eine sehr schöne Episode. Ich denke auch, dass das Vorbereiten auf Reisen oft absolut unterschätzt. Die meisten bereiten sich zwar auf die Orte vor, aber nicht auf die Menschen. Viele Reisen auch mit einem europäischen Blick, das heißt sie gehen von ihren eigenen Werten und Erfahrungen aus. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass andere Kulturen ganz andere Werte und Ansichten haben, ganz andere Begrüßungen und eine andere Körpersprache.
    Oft wird dann die fremde Kultur verteufelt, weil sie dann unsere Grenzen überschreiten…wobei wir ganz dabei ausblenden, dass wir schon davor IHRE Grenzen überschritten haben und ihre Werte (wenn auch unabsichtlich) missachtet haben. Darum ist INFORMIEREN ganz ganz wichtig.

    Passieren kann überall was, vor allem wenn man eine Frau und allein ist, gerade Großstädte haben immer seltsame Viertel und viele Menschen erhöht das Risiko. Mir sind 3 mal Männer zu nahe gekommen. Davon zweimal in Wien, wo ich ja immer lebe. Also gar nicht einmal auf Reisen. Es waren übrigens nie solche Männer, die man bei sowas im Kopf hat, sondern ganz Normale.
    Ich bin übrigens Flüchtlingsbetreuerin und mir ist niemals jemand von denen zu Nahe gekommen, obwohl es wirklich genügend Möglichkeiten gegeben hat, wo ich allein mit Männern war, oder einfach wegen der räumlichen Enge. Aber darum verstehe ich gut die interkulturelle Körpersprache und weiß wie ich auftreten sollte um das Risiko gering zu halten. Respekt gegen Respekt.

    Dazu gehört auch keine Angst vor Männer zu haben. Oft sind Frauen auch so ängstlich, dass man es ihnen ansieht, dass ist ein gefundenes Fressen. Wenn ich Nachts allein eine schlecht beleuchtete Straße entlang gehe und mir ein Mann mit Kapuze im Gesicht entgegen kommt, oder hinter mir geht, dann gehe ich erstmal langsamer, anstatt panisch schneller zu gehen. Rein theoretisch betrachtet bringt weglaufen sowieso nichts, da ich nicht sonderlich schnell im Laufen bin. 😀

    Einmal des Nachts hat mich ein Typ in Wien verfolgt und mich bedrängt. Ich habe mich dann mitten auf die Kreuzung gestellt und bin nicht weiter gegangen. Dann ist er abgehauen. Damit hat er nicht gerechnet. Später war sein Foto in der Zeitung, er hat Frauen bis nach Hause verfolgt und dann ausgeraubt. Also mein persönlicher Tipp wäre: wenn man verfolgt wird, nicht unbedingt denjenigen auch noch zeigen wo man wohnt, sondern einen Platz mit Menschen suchen (vielleicht ein Lokal, in meinem Fall hats die Kreuzung auch getan)

    Liebe Grüße, Anja

    1. Author

      Hallo Anja,

      genau, es kann einem überall etwas passieren. Daher danke für das Teilen Deiner Geschichte.

      Als Gast in einem fremden Land ist es einfach notwendig, dass man weiß, welche Do´s und Don´ts es gibt. Information ist da das A und O. Daher finde ich es ziemlich leichtsinnig, einfach irgendwohin zu fahren, ohne sich vorab einmal schlau gemacht zu haben, wie die Menschen dort ticken.

      Liebe Grüße,
      Ivana

  3. Interessanter Beitrag. Sicherlich ist die Frage der Selbstverteidigung auch ein Thema für Männer, aber leider in noch größerem Maße für Frauen. Zur Technik des Podcasts möchte ich die Absicht hinterfragen, warum die einzelnen Stimmen im Interview zumindst bei iTunes über die verschiedenen Kanäle kommt, d.h. ich hörte Dich links und Vivien rechts. Ich empfinde es als Stärke von Podcasts und Hörbüchern, dass man sie so leise stellen kann, dass man die Welt um sich herum noch hört und nutze es beim Laufen und Fahren oft sogar nur über ein Ohr, um die Umwelt oder den Verkehr noch mitzubekommen. Dann ist ein Wechsel im Interview mit entweder rechts oder links einfach nicht möglich. Wenn also keine ganz andere Absicht dahinter steht, sollte diese Technik noch einmal überdacht werden. Trotzdem war das Thema so interessant, dass ich eben beide Stöpsel dringelassen habe. Danke dafür.

    1. Author

      Hallo Walter,

      vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich habe Vivien und mich stereo aufgenommen und so ist es auch geblieben, mehr oder weniger unbeabsichtigt 😉 Ich muss mal schauen, ob ich beide Spuren zu einer verbinden kann, denn mit der Technik bin ich noch nicht so fit 😉 Danke für´s Dranbleiben und weiterhin viel Spaß beim Zuhören 🙂

      Viele Grüße,
      Ivana

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