Sonntags in Indien

Nach 6 Arbeitstagen war es doch tatsächlich an der Zeit für einen freien Tag. Verkehrte Welt, heute bin ich um 5 aufgestanden, morgen (Montag) kann ich bis 9 schlafen :-).

Zusammen mit meinen Kolleginnen Ramya und Nidhi sind wir mit dem Auto (ja, den Fahrer können wir auch so nutzen :-)) nach Mahabaleshwar gefahren. Dorthin fährt gefühlt jeder, der kann, aus Mumbai und Pune hin, denn der Ort liegt höher und ist damit auch kühler. Die Gegend ist auch berühmt für ihre Erdbeeren, überall sich kleine Erbeerplantagen und am Straßenrand gibt es statt der üblichen Mangos, Bananen oder Kokosnüsse eben Erdbeeren. Da ich die Erdbeersaison in Deutschland verpassen werde, habe ich den cook it, peel it or forget it-Grundsatz über Bord geworfen und siehe da, trotz Erdbeeren, Eis und Essen an einem Stand bin ich noch am Leben und es geht mir gut 😉 Und heute Abend gibt es noch ein paar Maulbeeren als kleinen Gute-Nacht-Snack, vielleicht auch mit ein paar Erdbeeren. Maulbeeren habe ich hier jetzt auch das erste Mal gegessen, die sehen ein bißchen aus wie Brombeeren und schmecken auch in etwa die Richtung, nur nicht so sauer, wie manche Sorten.

Mahabaleshwar ist ein typischer Ausflugsort für Inder. Es gibt echt schräge Vergnügungsparks, man kann Tretboot fahren, eine Runde geführt auf einem Pferd drehen, Picknicken etc. Das Tretboot und das Pferd haben wir uns gegönnt, war mal was anderes als das übliche Touriprogramm.
Der Spaziergang zum Wasserfall – auch sehr beliebt – war leider mangels Wasser ein Reinfall, denn alles war staubtrocken.
Wir sind dann noch zu einem Fluss zur Erfrischung gefahren, wo die Mädels ein paar Tage virher waren und dort die Ruhe genossen haben. Damit war es heute auch nicht allzu weit her, denn dort vergnügten sich Familien, des Inders bestes Stück (Moped oder Auto) wurde gewaschen und die Jugend hing auch herum. Von Ruhe also leider keine Spur und die Mädels waren da auch sichtlich enttäuscht, aber wir stellten uns dann eben dazu, das Wasse war eben einfach zu erfrischend, um es uns vermiesen zu lassen.

 

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