Meine drei Lieblingsorte am Gardasee

Über einen meiner Lieblingsorte am Gardasee, Bardolino, habe ich ja schon erzählt. Daneben gibt es noch zig andere kleinere und größere Orte. Ich möchte Dir heute meine drei Favoriten vorstellen:

1. Lazise

Lazise ist die Partnergemeinde von Rosenheim und gehört damit schon quasi zur näheren Nachbarschaft von uns. Daher ist auch ein Besuch Pflicht, aber auch für alle anderen lohnt sich ein Besuch, denn die Altstadt ist wirklich malerisch. Kleine Straßen münden auf netten Plätzen, es gibt auch hier ein Skaligerkastell, nette Cafés und Ristorantes und das kleine Hafenbecken liegt halb in der Stadt.

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2. Malcesine

In Malcesine weilte seinerzeit auch unser Dichterfürst Goethe. In der Skaligerburg findest Du eine Gedenktafel und auch eine Büste von ihm.

Die Festung solltest Du in jedem Fall besuchen und vom Turm aus hast Du eine tolle Aussichte auf den See und Malcesine selbst. Die Burg selbst ist recht groß und liegt am Rande der pittoresken Altstadt.

Die Palazzi am Hafenbecken und die schmalen Gassen mit ihren netten kleinen Läden lohnen den Ausflug. Manchmal enden die Sackgassen direkt am See und oft genug ist dort ein nettes Café, in dem Du einen Espresso oder einen Aperol Spritz genießen kannst, auf den See schaust und das Dolce Vita genießt.

Malcesine

Malcesine

Mehr Bilder aus Malcesine gibt es hier.

3. Sirmione

Ok, dort wirst Du sicher nicht allein sein, denn Sirmione gehört zu den am meisten besuchten Orten am Gardasee. Aber dennoch lohnt sich ein Besuch hier.

Sirmione liegt am südlichen Ende des Sees, ziemlich in der Mitte. Die Altstadt befindet sich auf einer Halbinsel und am Eingang zur Altstadt gleich hinter der Brücke befindet sich das Saligerkastell. Es stammt aus dem 13. Jhdt. und Du hast von dort aus einen tollen Blick auf die Dächer von Sirmione und den See.
Lass Dich einfach treiben und schlendere durch die Gassen, gönn Dir ein Eis.

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Noch älter, nämlich aus der Römerzeit, stammt die Villa am äußersten Zipfel der Halbinsel, die auch unter dem Namen „Grotten des Catull“ bekannt ist. Das Gelände ist ganz schön weitläufig und steinig, edle Sandaletten sind zur Erkundung nicht wirklich geeignet.

Viel ist nicht wirklich übrig, aber der Kryptolaubengang ist wirklich beeindruckend. Überall gibt es kleine nette Winkel und Blicke auf den See, die Reste einer Thermalanlage und Olivenbäume. Nimm Dir am besten ein lecker belegtes Brot und etwas zu trinken mit, dann kannst Du an den antiken Mauern ein nettes Picknick machen.

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Zu den Grotten des Catull läufst Du etwa 15 Minuten vom Nordende der Stadt auf der Via Catullo.

Wie kommst Du hin?

Die meisten Besucher fahren mit dem Auto zum Gardasee. Von Süddeutschland geht es über den Brenner in Richtung Süden. Hier kann ich Dir nur dazu raten, die Videomaut vorab zu zahlen, denn dann kommst Du völlig problemlos durch die Mautstation und musst nicht ewig warten. Du kannst sie online z.B. beim ADAC kaufen.

In Italien zahlst Du auf der Autobahn auch Maut, die nach Kilometern abgerechnet wird. Du kannst entweder bar zahlen, mit Karte oder mit der Viacard. Hier zahlst Du schon einen bestimmten Betrag vorab und dann wird Dir an der Ausfahrt der entsprechende Betrag abgezogen. Hast Du nicht mehr genug Geld drauf, zahlst Du den Rest bar. Auch diese Karte gibt es beim ADAC oder AvD online zu kaufen.

Von Bardolino aus kannst Du mit dem Schiff erreichen. Das ist einfach ein schöner Tagesausflug. Den Fahrplan findest Du auf der offiziellen Seite oder als Aushang direkt an den Anlegestellen.

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