Meine Top 7 für Pokhara

Die erste Station für viele nach der Ankunft in Kathmandu ist Pokhara. Lauschig liegt die Stadt am Fewa-See, ist aber selbst alles andere als lauschig, denn im Touristenzentrum entlang des Sees reihen sich Shops, Bars, Restaurants und Hotels aneinander und wonaders wirst Du kaum eine Unterkunft bekommen. Die Kröte musst Du schlucken, aber Pokhara hat auch einiges zu bieten.

Und diese 7 Highlights solltest Du Dir nicht entgehen lassen:

1. Sonnenaufgang am Annapurna

Auch wenn Du gefühlt mit hunderten anderer Menschen dieses Naturspektakel genießt, es ist einfach atemberaubend zu sehen, wenn die Sonne erst die Gipfel des Annapurna-Massivs anstrahlt, einen nach dem anderen und dann hinter einem Hügel selbst langsam auftaucht. Du kannst diesen wunderbaren Anblick von Sarangkot aus beobachten oder morgens mit dem Taxi um 5 Uhr aufbrechen.

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Schuhe mit Profil sind  keine schlechte Idee, da manche Pfade recht rutschig und glitschig sein können. Du solltest auch einen Pulli dabei haben, denn am Morgen ist es recht frisch, bevor die Sonne aufgeht.

 2. Weltfriedensstupa

Ebenfalls am frühen Morgen solltest Du den Weltfriedensstupa besuchen, denn spätestens gegen Mittag ziehen die Berge zu und Du kannst dann nicht mehr das grandiose Panorama genießen. Bevor Du zum Stupa selbst hinaufsteigst, musst Du die Schuhe ausziehen. Wie üblich umrundest Du den Stupa im Uhrzeigersinn und blickst dann auf das Annapurna-Massiv.

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3. Bindhyabasini Mandir

Dieser Tempel ist nicht weiter spektakulär, aber von ihm aus hast Du einen schönen Blick auf Pokhara und das Annapurna-Massiv.

Wenn Du an einem Samstag den Tempel besuchst, dann kannst Du vielleicht die Tieropfer sehen, die zu Ehren der Göttin Bindhyabasini, einer Inkarnation der Kali, erbracht werden.

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Von der Atmosphäre her ist es wirklich schön, da auch kaum Touristen dort sind und Du einen Blick in den nepalesischen Alltag und die Spiritualität werfen kannst.

4. Devi’s Falls

Mitten in der Stadt befindet sich der Wasserfall Devi’s Falls. Nach dem Monsun stürzen sich hier die Wassermassen durch eine enge Schlucht. Die Wasserfälle sind bei den Einheimischen sehr beliebt. Besonders gern stellen sie sich hinter die Pappkameraden, die mit lokalen Trachten bemalt sind und lassen sich ablichten.

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5. Spaziergang am See entlang

Parallel zur Flaniermeile geht ein Weg direkt am See entlang, der Dich ein wenig aus dem Trubel herausbringt. Du kannst ein gutes Stück weit laufen, bevor der Weg sich mit der Straße verbindet, das ist dann weniger schön. Entlang des Sees sind einige kleine Restaurants und Cafes, in denen Du gemütlich entspannen und etwas essen und trinken kannst. Je näher sie am Tal Bahari (diese kleine Insel im See) sind, desto teurer sind sie natürlich.

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6. Massage mit einem doppelt gutem Effekt

In Pokhara gibt es mindestens zwei Spas, also Wellnesstempel, die behinderte Mitarbeiter beschäftigen. Seeing Hands beschäftigt Blinde und Taubstumme. Menschen mit Behinderung haben es in Nepal noch schwerer als bei uns, einen Job zu bekommen und daher finde ich diese Einrichtungen sehr unterstützenswert.

Mir hat die Massage wirklich gut getan, zumal ich an dem Tag etwas gefrustet war. Danach war die Welt wieder in Ordnung, auch wenn ich mir ein zweites Mal die Haare an dem Tag waschen durfte, weil sie voller Öl waren.

Es gibt übrigens auch spezielle Trekker-Massagen. Ein Spa-Besuch ist mein absoluter Entspannungs-Tipp für Pokhara.

7. International Mountain Museum

Das Museum gibt einen guten Überblick über die Region, die Volksgruppen, Tiere und die Eroberung der Himalaya. In vielen Schaukästen werden Dir hier die einzelnen Berge präsentiert, dazu auch Trachten und Alltagsgegenstände.

Ein Teil der Ausstellung widmet sich auch den Auswirkungen des Klimawandels, der sich auch hier bereits bemerkbar macht.

Ich fand den “Yeti” recht schräg, aber was mir dort am besten gefallen hat, war das Sandmandala am Eingang. Das war wirklich ein Meisterwerk und wunderschön mit vielen Details.

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Ein kleines Restaurant, ein kleiner Shop und ein typisches Haus, das Du Dir anschauen kannst, runden das Ganze ab.

Hast Du noch weitere Tipps zu Pokhara? Was hat Dir dort besonders gut gefallen? Teile Deine Erfahrungen mit uns.
Bevor ich es vergesse, denke daran, dass Deine Grenzen nur im Kopf existieren.

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