Praktische Tipps von Nepal-Insidern – Teil 2

Und weiter geht meine kleine Reihe mit Tipps von erfahrenen Nepal-Reisenden.

Ein dickes Dankeschön an Ute, Ulrike und Stefanie, die heute ihre Insider-Tipps verraten.

 

Ute

ute

1. Welche 3 Dinge soll ich mir in jedem Fall ansehen?

Die besten Plätze Nepals sind meines Erachtens die Hauptstadt Kathmandu, der Nationalpark Chitwan im Süden und die Stadt Pokhara mit dem schönen Phewa-See in der Mitte des Landes.

In Kathmandu selbst sollte man sich das Zentrum Thamel ansehen und am besten auch dort wohnen. Auf jeden Fall muss man die drei Tempel Boudhanath Stupa, Pashupatinath und Swayambhunath (auch Monkey Temple genannt) gesehen haben. Die Orte Bhaktapur und Patan sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen.

Zum Chitwan Nationalpark kommt man relativ einfach mit dem Bus und kann dort in einer Tour von etwa 3-4 Tagen auf Elefanten auf Nashorn-Suche gehen und im Anschluss mit Elefanten baden.

Die Stadt Pokhara erreicht man entweder mit dem Bus oder per Flugzeug. Von dort kann man entweder kleine Tagesausflüge machen oder eine der vielen Trekking-Routen rund um das Annapurna-Gebiet starten.

2. Was muss ich auf jeden Fall probieren?

Das Nationalgericht Dal Bhat sollte man auf jeden Fall einmal getestet haben. Auf einem runden Tablett bekommt man mehrere kleine Schalen mit Linsen, Gemüse- und Kartoffelcurry, Fleisch und Joghurt serviert, die man dann mit Reis kombinieren kann. Die meisten Nepalesen essen mit der (rechten) Hand, aber dem muss man sich nicht anpassen. Ansonsten entstammen viele Gerichte aus dem Indischen und sind somit auch recht scharf.

3. Was kann ich mir sparen?

Da fällt mir ehrlich gesagt auf Anhieb nichts ein.

4. Was ist Dein ultimativer Tipp?

Nepal hat viele Orte und Plätze, die das Auge selbst nicht unbedingt direkt als schön aufnehmen würde. Gerade Kathmandu ist extrem staubig und an vielen Stellen leider auch recht schmutzig. Man sollte daher eher dieses sagenhafte Gefühl mitnehmen, das dieser Ort ausstrahlt, und sich nicht nur auf die optischen Einflüsse konzentrieren. Es gibt viele nette Cafés, Restaurants mit schönen Gärten, inspirierende Buchläden und interessante Geschäfte mit teils tibetischem Schmuck. Daher mein Tipp: Sich treiben lassen!

Ute hat einen tollen Blog und ihre Artikel über Nepal für Anfänger solltest Du Dir nicht entgehen lassen.

 

Ulrike

uli

1. Welche 3 Dinge sollte ich mir in jedem Fall ansehen?

  • Die Altstadt von Bhaktapur am Fluss Hanumante und an einer alten Handelsroute nach Tibet, was für den Reichtum der Stadt verantwortlich war. 1979 wurde das architektonische Erbe der Stadt auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO gesetzt und vor allem in den 70er und 80er Jahren mit deutscher Entwicklungshilfe restauriert.
  • In Kathmandu das Haus der Kumari Devi. Sie wird als eine Inkarnation der hinduistischen Göttin Taleju verehrt. Früher kam einmal jährlich der König zu Besuch, seit der Abschaffung der Monarchie 2008 besucht sie auch der maoistische Premierminister. Früher erhielten die Kumaris keinerlei Schulbildung, da sie als Göttin natürlich allwissend sind. Heute werden die Kumaris von Privatlehrern unterrichtet und ihr Wissensstand geprüft. Da der Mädchengöttin nicht widersprochen werden darf, gestaltet sich der Unterricht womöglich auch etwas schwierig? Ehemalige Kumaris erhalten seit Juli eine monatliche Rente:
  • Den Stupa von Swayambhunath im Westen von Kathmandu. Das beherrschende Element einer der ältesten buddhistischen Tempelanlagen der Welt ist der buddhistische Stupa, der gut sichtbar von zwei hinduistischen Türmen flankiert wird. Wie an vielen anderen Orten in Nepal sind auch hier buddhistische und hinduistische Heiligenstätten eng miteinander verbunden.

2. Was muss ich auf jeden Fall probieren?

Auch wenn es körperlich anstrengend ist: trekken gehen. Nur so lernt man das liebenswerte Land und seine freundliche Bevölkerung wirklich kennen.

3. Was kann ich mir sparen?

Der Stadtteil Thamel hat sich zum absoluten Touristengebiet entwickelt und wird gerade in der Hauptreisezeit von Oktober bis April von westlichen Touristen dominiert. Leuchtreklamen werben um Kunden und gibt es Internet-Cafés. Hier gibt es Discos, Massagesalons und überall für nepalesische Augen „fast nackte“ Touristen und Touristinnen.

4. Was ist Dein ultimativer Tipp?

Tibetisch essen gehen. Ich habe in Nepal Momos kennen gelernt – und die liebe ich heute noch! Momos sind so ähnlich wie Ravioli, es gibt sie mit vegetarischen und Fleischfüllungen. Zum Kochen werden die Teigtaschen dampfgegart und typischerweise mit einer Tomatensauce oder Brühe serviert.

Ulis Reiseblog hat den Schwerpunkt auf barrierefreiem Reisen, eine super Sache!

 

Stefanie

stefanie

Mein ultimativer Tipp für Nepal ist die Wanderung rund um die Annapurna. Sie dauert rund 2 Wochen und man gelangt über einen 5.416 m hohen Pass. Durch die Höhe ist die Wanderung sehr anspruchsvoll und anstrengend, aber auch sehr abwechslungsreich und voller fantastischer Eindrücke. Es ist schon wirklich etwas Besonderes, Berge zu sehen, die mehr als 8.000 m hoch sind!

Ein sehr leckeres Gericht in Nepal sind Momos, das sind mit Gemüse oder Fleisch gefüllte Teigtaschen. Und obwohl man meistens Tee trinkt, gutes Bier wird in Nepal auch gebraut!

Auf Stefanies Blog findest Du ihren Bericht über die Annapurna-Tour

 

Verrate mir Deine Tipps für Nepal!
Bevor ich es vergesse, denke daran, dass Deine Grenzen nur im Kopf existieren.

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