Reisebericht aus Indien (1990)

Kleine Vorbemerkung zu den Fotos: Die habe ich damals mit einer kleinen Sucherkamera gemacht mit Agfa (tendiert zumindest bei mir zum Rotstich) und daher sind die Fotos/Negative nicht mehr sooo super von der Qualität her. Aber ich denke, sie geben doch einen guten Eindruck von meiner Reise wieder. Und überhaupt, in Anbetracht der Tatsache, dass die Reise schon fast ein Vierteljahrhundert zurückliegt, gibt es dem Bericht auch den nötigen nostalgischen Touch…

Übrigens beschreibt dieser Reisebericht von 1990 aus Indien meine erste Rucksackreise.  Allein deshalb war sie für mich unvergesslich.

Premiere – Das erste Mal mit dem Rucksack und individuell unterwegs….

Meine erste Reise auf eigene Faust mit Rucksack ging nach Indien und ich muß sagen, es war ein brutal heftiger Einstieg für das Rucksackreisen, denn Indien hat es mir wahrlich nicht leicht gemacht. Das ging schon los, als ich vom International Airport in Bombay zum Domestic Airport mit dem Taxi fuhr, um weiter in den Süden zu fliegen. Da ging es richtig lang durch die Slums und ich habe kurz vorher den Film „Salaam Bombay“ gesehen. Meine schlimmsten Befürchtungen und alle Klischees schienen sich zu bestätigen und ich fragte mich ernsthaft, was ich in Indien überhaupt wollte, welcher Teufel mich in aller Welt geritten hat und wie ich die nächsten Wochen überhaupt überstehen sollte. Aber da war ich nun und mußte durch dieses Chaos durch.

Ich flog nach Cochin und da ging es auch gleich fröhlich mit dem Debakel weiter, denn mein Rucksack kam nicht mit. Nun, damals war es in Indien so, dass man auf dem Rollfeld sein Gepäck identifizieren mußte und das kam dann auch mit. Habe ich auch gemacht, aber ich war recht spät dran und daher war der Laderaum wohl schon zu voll, um auch noch meinen Rucksack aufzunehmen. Nun, ich war da, mein Rucksack nicht und meine Verzweiflung groß. Und überhaupt, würde mein Gepäck tatsächlich beim nächsten Mal mitkommen?? Alte indische Weisheit: Abwarten und Tee trinken und siehe da, kaum einige Stunden später hatte ich meinen Rucksack wieder, der damals noch neu war und regelrecht strahlte. Mein erstes indisches Abenteuer hatte ich damit wohl bestanden. Damals schon habe ich mir in Cochin wie alle Touristen die chinesischen Fischernetze, die Synagoge und den Dutch Palace angeschaut und dann weiter nach Trichur gefahren. Dort hatte ich das Vergnügen, bei einer Schulaufführung zuschauen zu können und das war schon wieder sehr schön. Überhaupt hatte ich mich in der Zwischenzweit etwas aklimatisiert und fand alles nicht mehr sooo schlimm. Ist auch kein Wunder, denn der Bundesstaat Kerala ist recht wohlhabend und auch die Menschen haben dort für indische Verhältnisse einen recht hohen Bildungsstandard. Bei Trichur gibt es auch ein Elefantencamp, wo man die Dickhäuter, die dort z.T. noch als Arbeitstiere eingesetzt werden, besuchen kann. Ist schon interessant, sich mal diese Tiere aus der Nähe anzuschauen oder auch zu sehen, wie sie ihr Bad so richtig genießen.

Der Dschungel ruft

Von Trichur bin ich über Cochin dann weiter zum Periyar-Nationalpark gefahren. Was mich da natürlich besonders interessiert hat war, dass man dort Tiger sehen kann. Also genau das richtige für mich 😉 Zwar kann man direkt im Park übernachten, aber im nächsten Dorf, Kumily, ist das billiger und ein Shuttle-Bus fährt zwischen dem Dorf und dem Park.

Der Park liegt an einem See und dort kann man eine schöne Bootstour unternehmen und wenn man mehr Glück hat als ich, dann fahren leute mit, die nicht einen Höllenlärm machen und so alles verscheuchen, was Beine zum Davonlaufen oder Flügel zum Davonfliegen hat. Na, ich will mich aber nicht beschweren, Elefanten habe ich doch noch gesehen, aber kein Tiger weit und breit.

Am nächsten Tag stand eine Wanderung durch den Dschungel auf dem Programm und da wiederum war ich froh, keine der Großkatzen zu sehen, denn sonst hätte sie mich vielleicht mit ihrem Frühstück verwechselt. Einiges an wildlife habe ich dennoch gesehen, Affen, Wildschweine und Unmengen von Blutegeln. Die Biester kriechen wirklich überall hinauf und das Blut hört nicht mehr auf zu fließen. Auf diese Weise hat sich mein Reisegepäck um ein Paar Socken und ein T-Shirt verringert, denn das war so voll Blut, dass ich auch keinen Ehrgeiz hatte, alles rauszuwaschen.

Im tiefen Süden

Weiter ging die Reise nach Madurai. Die Hauptsehenswürdigkeit ist dort die riesige Tempelanlage, zu der auch Nicht-Hindus bis zu bestimmten Bereichen Zutritt haben. Das ist in Indien keine Selbstverständlichkeit, dass man als Nichtangehöriger zum Hinduismus in einen Tempel darf und natürlich war ich dementsprechend gespannt, was einen da so erwartet. Zuerst beeindruckt einen der große künstliche See, der für die rituellen Reinigungen benutzt wird. Was ich auch recht imposant fand, waren die für südindische Tempelanlagen typischen Türme, die sog. Gopuram. Diese sind über und über mit Götterfiguren und Szenen aus der indischen Mythologie bedeckt und das alles in kanllbunten Bonbonfarben. Im Inneren des Tempels gibt es angeblich 1000 Säulen, ich habe sie nicht gezählt, aber viele waren es auf jeden Fall. Und viele davon ebenfalls mit Götterfiguren. Um den Tempel herum kann der Gläubige auch richtig Rupien loswerden, denn überall gibt es Götterstatuen, Räucherwerk und Andenken zu kaufen. Ist auf jeden Fall ein interessantes Gewimmel und einen Besuch allemal wert.

Durch die Backwaters

Von Madurai ging´s mit dem Bus nach Quilon und dann mit dem Boot durch die Backwaters, die Kanäle Keralas zurück nach Cochin, wo ich mir den Kathakalitanz anschaute. Das ist eine Tanzrichtung und kommt nur in Kerala vor. Beeindruckend ist die Körperbeherrschung der Tänzer, die sogar soweit geht, dass sie ihre Augen unabhängig voneinander bewegen können. Nächste Etappe war Ootacamund, kurz Ooty genannt. Ooty ist eine hill station, wo reiche Inder aus der Umgebung in die Sommerfrische fahren, um der Hitze zu entgehen. Auch kann man die Strecke dorthin mit einer historischen Bergbahn fahre, wenn man das Glück hat, ein Ticket zu ergattern. Ich durfte mit dem Bus hinfahren, aber auch so war die Landschaft sehr schön und abwechslungsreich, vom Dschungel im Tiefland durch Teeplantagen in die Berge. Im Sommer mag das auch durchaus ein empfehlenswertes Ziel sein, aber während der Monsunzeit (war bei mir eben Mitte August der Fall) kann ich Ooty auf keinen Fall empfehlen. Es war nass, es war kalt, ich fror und wollte weg.

Nun, die Zeit bis der nächste Bus wieder in wärmere Gefilde fuhr überbrückte ich mit einem Besuch im Botanischen Garten und einem Tee. Nicht gerade das reine Vergnügen, wenn man alles mitschleppen darf, aber ich wollte nur weg und da war mir alles recht.

Über Mysore und Goa nach Rajasthan

Mysore war nicht weit, mit dem Sultanspalast und einer großen Tempelanlage auf einem Berg in der unmittelbaren Umgebung auch ein schönes Ziel. Ich bin in Mysore mitten in der Nacht an einem Sonntag angekommen und kam am Palast vorbei. Keine Ahnung, wie das heute ist, aber damals war er jeden Sonntag beleuchtet. Und das hat bedeutet, dass ca. 97.000 (!!) Glühbirnen brannten und so der Palast hell leuchtete, nicht wie bei uns einfach angestrahlt. War schon toll.

Eigentlich wollte ich das am nächsten Tag in Ruhe und ausgeruht genießen, aber dann habe ich erfahren, dass aus Spargründen die Festbeleuchtung nur am Sonntag an ist. Glück gehabt. Den Palast kann man natürlich besichtigen und sehen, wie einst Maharadschas gelebt haben. Den Chamundi Hill sollte man sich auch nicht entgehen lassen, ich habe dort meinen ersten indischen Fakir auf einem Nagelbrett gesehen.

Nach einigen Tagen in Mysore, die recht entspannend waren mit einigen wenigen Besichtigungen und vielen Einkäufen ging es weiter nach Goa. Wie schon erwähnt, war das Wetter recht feucht und mit Baden an Goas Traumstränden war leider nichts. Wenigstens habe ich mir Alt-Goa angeschaut mit seinen alten Kirchen. Nun, um portugiesische Architektur zu sehen ist das nicht gerade der nächste Weg, aber was anderes konnte man ohnehin nicht machen. Ich blieb nur eine Nacht in Panjim, der Hauptstadt Goas und dann ging es mit dem Nachtbus weiter nach Bombay. Ich hatte Bombay noch von der Ankunft in nicht allzu guter Erinnerung und die Tatsache, dass ich ohnehin von Bombay wieder nach Hause fliegen und daher dort etwas Zeit verbringen würde, ließ mich gleich mit dem Zug weiterfahren. Inzwischen war mein Rucksack von der Busfahrt von Panjim richtig schön mit Öl verschmiert (und das nannte sich luxury coach), so dass der Schmelz des Neuen nun endgültig hin war.

Octopussy läßt grüßen – Tage in Udaipur

Zwei Übernachtungen und etliche Zugkilometer später war ich dann Udaipur. Ehrlich gesagt, so eine Tour kann ich keinem empfehlen. Das Gerenne nach den Tickets, die ewige Zug- und Busfahrerei, die Unterkunfts-und Essensbeschaffung, keine Pause dazwischen, das hat mich ganz schön geschlaucht und mich sicher auch sehr anfällig für die Lebensmittel- oder sonstige Vergiftung gemacht, die ich mir in Udaipur geholt habe. 6 Jahre später habe ich zwar auch eine Mammuttour von Delhi nach Madras gemacht, aber in einem Rutsch, in einem Zug, war wesentlich erholsamer als die Reise von Goa nach Udaipur 1990. Die letztere Variante kann ich uneingeschränkt empfehlen. Jetzt war ich aber noch gesund und in Udaipur und wollte auch ins Lake Palace. Damals ging es noch, einfach zum Tee oder Abendessen über den See ins Hotel überzusetzen und dann wieder seiner Wege zu ziehen. Ich fand das so toll, dass ich eine Nacht blieb.

Und das hätte ich besser lassen sollen oder zumindest die Finger von einem gewissen Cocktail, Mango Cooler genannt. Irgendwas war damit nicht in Ordnung (meine damalige Reisebegleitung hat im Selbstversuch den Cocktail einen Tag später als Ursache allen Übels am eigenen Leib identifiziert) und mir ging es so schlecht, ich dachte ich hätte Malaria oder was nicht alles. Hat zwar eine weitere Nacht auf Kosten des Lake Palace als Entschädigung gebracht, aber mir ging es so mies, dass ich mich nicht mehr die ganzen nächsten Wochen erholt habe und letztendlich früher als geplant nach Hause geflogen bin. Aber genug von meiner Krankheits- und Leidensgeschichte 😉

Udaipur selbst ist auf jeden Fall mehrere Tage wert, denn es ist einfach schön. Der City Palace diente bereits „Octopussy“ als Kulisse, „Der Tiger von Eschnapur“ wurde auch in den Straßen Udaipurs gedreht. Ein Teil des City Palace ist heute ein Museum und damit der Öffentlichkeit zugänglich, ein Teil ist ein Hotel und in einem Flügel wohnen immer noch die Nachfahren des Maharadschas. Heute hat die frühere Herrscherfamilie keine Macht mehr, denn Indien ist eine Demokratie, aber sie werden im Volk immer noch sehr verehrt und oft haben diese Familien in der Politik eine gewisse Machtstellung.

In Udaipur kann man übrigens auch nette Miniaturmalereien auf Stoff erstehen, nettes Andenken, wiegt fast nichts und kostet auch kaum Platz im Rucksack. Aber feilschen und bei mehreren Galerien vorbeischauen ist angebracht! Nach einigen Tagen ging es wieder, zumindest einigermaßen. Die 10-stündige Busfahrt nach Jaipur war nicht gerade ein Vergnügen, aber was einen nicht umbringt, usw.usw.

Pink City Jaipur

Jaipur ist die Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan und hat neben dem obligatorischen City Palace auch den berühmten Palast der Winde zu bieten. Dieser sog. Palast ist lediglich eine Fassade, von der aus früher die Damen des Palastes das Gewusel auf den Straßen beobachten konnten, ohne selbst gesehen zu werden. Amber Fort mit seinem Palast ist auch ein lohnendes Ziel in der näheren Umgebung und wenn man Zeit und Lust hat, vom monkey temple auf einem Berg hat man auch eine schöne Aussicht auf die Stadt. In Jaipur kann man übrigens ganz gut Schmuck kaufen. Jedoch sollte man, wenn man Schmuck mit Edelsteinen kauft, sich auf diesem Gebiet gut auskennen, um nicht auf Fälschungen hereinzufallen. Wenn das Stück aber besonders gut gefällt und der Preis auch für eine Kopie akzeptabel ist, dann kann man ja auch so zuschlagen 😉 Von Jaipur ging es dann über Agra nach Varanasi. Zu Agra möchte ich in diesem Bericht nur sagen, dass ein Besuch in Indien ohne einen Abstecher nach Agra zum Taj Mahal einfach nicht komplett ist. Dieses wunderschöne Grabmal, ein Denkmal der Liebe, muss man einfach gesehen haben, wenn man schon vor Ort ist .

Mystisches Varanasi

Varanasi, Benares, welche Erwartungen weckt nicht dieser Name? Nun, ich wußte genau, welche Erwartungen ich hatte, als ich in aller Frühe zur Bootstour auf dem Ganges aufbrach, denn meine Horrorvorstellungen haben mich in der Nacht den Schlaf gekostet. Ich sah schon ein grausiges Szenario vor mir, halbverkohlte Leichen, Tierkadaver und einiges mehr im Wasser. Varanasi ist für Hindus eine heilige Stadt und dort zu sterben heißt vom Kreislauf der Wiedergeburten erlöst zu werden. Im Ganges zu baden und das Wasser zu trinken befreit von allen Sünden. Also alles in allem ein Ort, zu dem es sich als Hindu zu pilgern lohnt. Nun, ich muß sagen, dass sich meine Schreckensvisionen nicht bewahrheitet haben, denn das frühe Aufstehen (04:30) war das Schlimmste, was mir an diesem Tag passiert ist. Die Tour war wirklich interessant, auch wenn es schon ein wenig eigen ist, die Menschen bei ihren Ritualen zu beobachten. Aber meist sie scheinen die Touristen zu ignorieren, sie gar nicht wahrzunehmen und in ihre Riten ganz versunken zu sein. Irgendwie sind auch wir Europäer eine interessante Beigabe zur Morgentoilette, denn ich hatte den Eindruck, dass nicht jede Waschung ausschließlich religiösen Charakter hatte. Und weil es so anders ist als bei uns, war ich auch bei den burning ghats, wo die Toten, deren Asche und Knochen in den Ganges gestreut werden, verbrannt werden. Kameras sind da aus Pietätsgründen völlig natürlich tabu, wenn auch Europäer in gewisser Entfernung als Zaungäste geduldet werden. Mit den engen Gassen, den vielen kleinen Schreinen und Tempeln in allen Größen war Varanasi schon sehr exotisch für mich. Teilweise waren die Gassen schon so schmal, dass ich bei den ausladenden Hörnern der Rinder fast befürchtet habe, aufgespießt zu werden, denn man kam einfach kaum vorbei. Dann noch die Motorroller, Fahrräder und das Gewimmel war perfekt. In Varanasi gibt es auch den Durga Tempel, der auch monkey temple genannt wird. Vorteil für Nichthindus: Man kann auf der Außenmauer um den Tempel herumlaufen und einen Blick hinein erhaschen. Nachteil: Es turnen wahnsinnig viele Affen herum, die weder Angst noch Respekt vor Menschen haben und alles klauen, was nicht niet- und nagelfest ist. Brillenträger müssen da besonders aufpassen, denn die Affen klauen einem sogar die Brille von der Nase. Sofern man auf seine Brille einige Zeit verzichten kann, dann ab damit in den Rucksack oder eine andere geschlossene Tasche!

Noch ein anderer Tempel ist in Varanasi interessant, der Bharat Mata Temple, der der Mutter Indien geweiht ist und von Gandhi persönlich eingeweiht wurde. In der Mitte des Tempels, zu dem uneingeschränkt alle Zutritt haben (auch Nichthindus), befindet sich eine Reliefkarte des Subkontinents statt der indischen Götter. Von Varanasi kann man einen Ausflug nach Sarnath machen, wo Buddha seine erste Predigt nach seiner Erleuchtung hielt. Etwa 10 Kilometer von der heiligsten Stadt der Hindus ist damit eine der heiligen Orte für Buddhisten. In Varanasi selbst sind übrigens mit einer Moschee und einer Kirche auch andere große Religionen vertreten, Zeugen der Toleranz dieses Glaubens, auch wenn es in anderen Ecken Indiens immer wieder zu Konflikten kommt.

Ihren Abschluss fand diese Reise wie schon erwähnt in Bombay und da es mir immer noch schlecht ging und es möglich war, den Flug umzubuchen, war ich nicht allzu lange in dieser Stadt. Ich hatte ja nicht gerade einen ersten positiven Eindruck von Bombay gehabt, aber der zweite Blick war immerhin etwas besser. Mit den Bauwerken im englischen Stil, dem Linksverkehr und den roten Doppeldeckerbussen hätte man sich auch wie irgedwo in London fühlen können. Was nicht zu dem westlichen Bild gepaßt hat, waren die wahnsinnigen sozialen Unterschiede. Ich sah dort Wolkenkratzer und Bürogebäude, die auch in Frankfurt oder München stehen könnten und daneben lebten Menschen auf der Straße mit einer Plastikplane über dem Kopf oder in einem Pappkarton. Fuhr ich mit dem Taxi durch die Stadt und blieb an einer Ampel stehen, so hatte ich viele Hände im Auto, die mich anbettelten und wenn ich durch die Straßen lief, dann folgten mir Kinder mit kleinen Geschwistern, Schlepper etc.

Ich glaube, man merkt, dass ich nicht gerade ein Fan dieser Stadt bin und das erleichterte mir 5 Jahre später die Entscheidung, ob ich meine Wahlstation in Bombay oder Cochin absolvieren soll. Letztendlich haben mich mein erster Schock über die Verhältnisse in Indien und meine ziemlich negativen Erlebnisse mit indischen Restaurants, die chaotischen Verkehrsverbindungen etc. nicht abgehalten, noch einmal dieses Land zu besuchen und beim zweiten Mal war es viel schöner. Daher sollte sich auch keiner, der jetzt diesen Bericht gelesen hat, von einer Reise in dieses faszinierende Land abhalten lassen ;-))

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5 Kommentare


  1. Ich war in den 70. Jahren einige Male in Indien. Und jetzt wieder für 3 Monate. Ich kann nur sagen, es hat sich viel verändert, aber nach wie vor liebe ich das Land. Von Indien aus bin ich dann diesmal nach Thailand gereist, welch ein Unterschied, ich glaubte gar nicht mehr in Asien zu sein. Aber auch Thailand habe ich lieben gelernt.

    1. Author

      Hallo Werner,

      danke für Deinen Kommentar. Ja, man muss sich auf die Länder einlassen, dann kann man sie lieben lernen.

      Viele Grüße,
      Ivana

  2. Interessanter Bericht! Warst Du alleine oder in Begleitung unterwegs? Bei Udaipur schreibst du von Deiner „Begletung“, die aber sonst nicht weiter auftaucht. Auch von den Menschen, denen du unterwegs sicherlich begegnet bist, schreibst Du herzlich wenig. Schade! Gerade das hätte mich doch sehr interessiert.
    LG
    Ulrike

    1. Author

      Liebe Ulrike,

      danke für deinen Kommentar. Ich war damals mit meinem damaligen Freund unterwegs, war nicht so wirklich mein Reisehighlight und mit ein Grund, wieso ich dann lieber allein gefahren bin. Ich hätte noch viel mehr schreiben können, das ist richtig. Vielleicht mal bei einer Überarbeitung…

      LG
      Ivana

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