Kassensturz - Was mir meine Auszeit gebracht hat - weltenbummlerin.net

Drei Monate Reisen, drei Monate Auszeit sind gerade vorbei. Für viele ein Traum, für mich ein gelebter Traum und auch irgendwo eine Notwendigkeit. Eine Auszeit braucht meiner Meinung nach jeder von Zeit zu Zeit und ich habe sie mir genommen.

Und jetzt ist Zeit für einen Kassensturz, ein Resümee, ein Fazit

Der Schritt, meinen Job für meine Auszeit zu kündigen, war nicht einfach, das kann ich Dir sagen.
Aber es war wichtig für mich, um mich auch wieder auf mich zu besinnen, auf das, was ich wirklich will und wer ich überhaupt bin, was ich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten machen will.

Was ich nicht machen will, das war mir relativ schnell klar, aber wohin die Reise gehen soll, das lag im Nebel.
Sinnigerweise war auch fast immer Nebel/Smog, als ich auf Sumatra und in Malaysia war. Ich sah nie klar das andere Ufer des Lake Toba. Ich wusste, dass da irgendwo das andere Ufer ist, aber ich sah kaum. Auch in Malaysia war immer alles im Dunst, nie wirklich klar. Der Höhepunkt der Vernebelung war, als mein Flug deshalb gestrichen wurde. War irgendwie auch ein Spiegel meines inneren Zustandes.

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Auszeit von der Auszeit

Ich habe mir während der Reise selbst auch immer wieder eine Auszeit vom Reisen genommen, bin vor allem am Wasser länger geblieben als geplant. So blieb ich auf Gili Air und am Lake Toba länger als gedacht und habe so meine Pläne immer wieder umgeworfen.
Und die Auszeiten vom Reisen waren genauso wichtig wie die umwerfenden und wundervollen Erlebnisse, die ich während des Reisens hatte.
Anspannung/Action und Entspannung eben und nicht so wie früher von einem Highlight zum nächsten hetzen. Mir Zeit geben, für mich.

Was will ich eigentlich?

Ich habe auch viel darüber nachgedacht, wie mein Leben in Zukunft aussehen soll.
Ich sehe Frauen, die so leben, wie ich auch gern leben möchte. Sie leben ihre Leidenschaft, arbeiten erfolgreich und ortsunabhängig, sind authentisch.
Danke Conni, Mara und vielen anderen Bloggerinnen für eure Inspiration, eure Blogs und dass ihr auch offen über die Höhen und Tiefen schreibt, dass ihr nicht nur die tollen Seiten eures Lebens zeigt, sondern auch über eure Ängste und Schatten sprecht.
Ihr zeigt mir, dass es geht, dass es möglich ist und ich will genauso meinen eigenen Weg gehen.

Ich will frei arbeiten, das tun, was ich liebe und für was ich brenne.
Ich will Sinn in meiner Arbeit sehen und Frauen auf ihrer Reise unterstützen und inspirieren, begleiten. Egal, ob die Reise nach Sumatra oder zu sich selbst geht, sie sollen ihre Träume leben.
Ich will mich nicht mehr verbiegen und anpassen, sondern alle meine Seiten zeigen.
Ich bin eben nicht nur eine Frau, die durch die Welt reist und darüber schreibt.
Ich bin genauso eine Frau, die sich für Spiritualität interessiert, die von alten Ritualen und alternativen Heilweisen fasziniert ist.
Ich möchte mich weiterentwickeln und dabei auch neue Wege ausprobieren.
Ich will mich nicht einschränken lassen durch die eingeschränkte Denke von manchen Menschen und was sie womöglich über mich denken.
Ich brauche keinen weiteren Schuss vor den Bug mehr (hoffentlich…). Ich habe die deutliche Warnung meines Körpers ignoriert und weitergemacht wie vorher. Aber das wird anders. Keiner von uns hat unbegrenzt Zeit und keiner weiß, wann die Uhr abläuft. Ich will nicht am Ende, egal, wann das ist, dastehen und sagen, ach hätte ich doch…

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Und warum erzähle ich Dir das jetzt eigentlich alles?

Weil sich mein persönlicher Kassensturz auch hier im Blog niederschlagen wird. So einfach ist das.

Vielleicht kennst Du ja meinen anderen Blog, der sich bereits um Themen wie Entspannung und Persönlichkeitsentwicklung dreht. Damit bin ich zwar schon mit meiner anderen Seite nach außen gegangen, aber es war eben alles aufgesplittert, der eine Blog mit dem Thema, der andere Blog mit dem anderen Thema.
Ich war mit der Zeit immer mehr gespalten und hatte das Gefühl, zerrissen zu sein und irgendwie nicht ganz, nicht authentisch. Immer nur eine Seite zeigend, aber nicht mich ganz. Und ich hatte das Gefühl, beiden Blogs nicht wirklich gerecht zu werden.
Das soll und wird sich ändern und es wird daher nur noch einen Blog geben, der mich ganz zeigt. Die reisende, die spirituelle, die neugierige, die sich weiterentwickelnde, die ganze Ivana eben.

Ich muss ehrlich gesagt ziemlich schlucken, während ich das hier schreibe, denn ich lasse schon ganz gut die Hosen runter und ich habe keine Ahnung, was Du davon hältst.
Ob Du glaubst, ich würde jetzt abdrehen, ob Du mich für spinnert hältst, ob Du mit dem, was ich jetzt geschrieben habe, etwas oder gar nichts anfangen kannst. Ob Du gehst oder bleibst, ich weiß es nicht.

Ich lasse es jetzt einfach einmal darauf ankommen und schaue, was passieren wird.
Vielleicht geht es entsetzlich in die Hose. Ich werde es sehen, aber ich erfahre es nie, wenn ich es nicht versuche.

Und jetzt konkret: Wie geht es weiter?

Es wird ein Redesign geben, denn meine neue Ausrichtung soll sich auch im Äußeren des Blogs widerspiegeln. Das dauert aber noch ein wenig.

Meine Reisen werden weiterhin einen großen Teil des Blogs ausmachen, klar. Reisen ist mein Traum und den lebe ich, so gut es im Moment geht.
Ich will Dich daran teilhaben lassen und Dir ganz praktisch helfen, wenn es um Deine Reiseträume geht.

Das wird aber in Zukunft nur ein Teil sein.

Der andere Teil wird sich auch mit Reisen befassen, aber mit Reisen nach innen, mit Reisen zu Dir selbst.
Ich möchte Dich dazu ermutigen, näher bei Dir selbst hinzuschauen. Das kann Angst machen, weil es Veränderung bedeutet. Hier möchte ich Dir zur Seite stehen.
Jeder von uns hat seine Baustellen und ich möchte Dir dabei helfen, sie anzugehen, Dir Impulse dazu geben, wie Du Deine Baustellen angehen kannst. Du brauchst Dich ihnen nicht allein zu stellen.
Ich unterstütze Dich dabei, immer mehr Du selbst zu sein.
Du sollst nicht mehr die innere Leere spüren, nicht mehr das Gefühl haben, dass da mehr ist im Leben, sondern bei Dir sein, zufrieden und in Deiner Mitte.
Du sollst keine Angst davor haben, Du selbst zu sein, Deine Träume zu leben und Dich in die Richtung zu verändern, in die Du gehen willst.

Wir werden gemeinsam durch die Welten bummeln, gemeinsam die Welt um uns und in uns selbst entdecken.
Wir werden eine bunte, kreative, spannende und neue Welt erobern und ich möchte Dich gern auf diese Reise mitnehmen.

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Wenn Du darauf Lust hast, dann freue ich mich, wenn wir zusammen ein Stück des Weges gemeinsam gehen.
Wenn Du damit nichts anfangen kannst, dann wünsche ich Dir nur das Beste auf Deinem weiteren Weg.

Ich danke Dir, dass Du bis hierher gelesen hast.

Update August 2016:

Ich bin froh, dass ich das Experiment gewagt habe, beide Blogs zu verbinden, aber es hat sich für mich nicht richtig und auch nicht stimmig angefühlt. Ich habe daher die Themen wieder getrennt und schreibe nun unter ivanadrobek.com. Dort wird es auch etwas spiritueller und ich zeige dort noch mehr von mir. Hier hätte ich mich irgendwie zensiert gefühlt, was eigentlich Quatsch ist, aber nicht jeden, der alleine reist, interessieren Kräuter oder Steine oder Meditation. Und ich wollte auch darüber schreiben. Also lieber eine saubere Trennung statt Herumgeeiere.

Und jetzt Du! Was sind Deine Gedanken zu diesem Beitrag und zu meinen Plänen? Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar.
Bevor ich es vergesse, sei freundlich zu Dir!
 
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